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Mittwoch, 31. Dezember 2008

Schwarzes Jahr an der Wiener Börse

Da hilft vielleicht nur ein Beten im Stephansdom. Die Aktienkurse in Wien sind 2008 nicht nur nicht gestiegen, sondern in den Keller gefahren. 2008 kam ein Rückschlag für den ATX, dessen Ausmaß alle Analysten überraschte. Eine Erholung ist unmittelbar nicht in Sicht. Auch international war das Börsejahr rabenschwarz.

Einen ATX-Stand von 4900 bis 5000 Punkten erwarteten die österreichischen Analysten zu Jahresbeginn. Gestern schloss der Wiener Leitindex das Handelsjahr 2008 mit 1750,83 Punkten. Ein Rückgang um 61,2 Prozent seit Jahresbeginn.

Das „wichtigste Elixier“ der Finanzmärkte, das Vertrauen, ist verloren gegangen. Dies spätestens nach der Insolvenz der US-Investmentbank Lehman Brothers in den USA.

Vertrauen wird sich wieder einstellen.

Montag, 8. September 2008

Kirchen-Tagung zur Situation afrikanischer Migranten in Europa

Fachleute für Migrantenseelsorge aus ganz Europa tagen von 12. bis
14. September im Wiener Kardinal-König-Haus
Wien - Die Situation der afrikanischen Migranten in
Europa ist das Thema einer großen kirchlichen Tagung vom 12. bis 14.
September im Wiener Kardinal-König-Haus. Rund 30 Bischöfe und
Priester, die in 21 europäischen Bischofskonferenzen für die
Migrantenseelsorge zuständig sind, werden sich bei der jährlichen
"Tagung der Nationaldirektoren für Migrantenseelsorge in Europa" mit
der Verantwortung für afrikanische Migranten auseinandersetzen.
An der Begegnung nehmen auch Vertreter des Heiligen Stuhls, der
"Kommission der Bischofskonferenzen des EU-Raumes" (ComECE), der
"Caritas Europa" und der "International Catholic Migration
Commission" (ICMC) teil. Die Tagung in Wien wird von der Kommission
"Migration" im "Rat der Europäischen Bischofskonferenzen" (CCEE)
ausgerichtet und erfolgt auf Einladung der Österreichischen
Bischofskonferenz.
Wiener Weihbischof als Hauptreferent
Am Beginn der dreitägigen Konferenz stehen der afrikanische Kontinent
und seine Ausdrucksformen in Geschichte, Kultur, Religion und
Gesellschaft im Mittelpunkt. Dieser Überblick wird im Anschluss durch
Erfahrungsberichte von politischen Flüchtlingen, Asylbewerbern und
Menschen, die aus Studiengründen nach Europa emigriert sind,
vervollständigt.
In Arbeitsgruppen werden die Tagungsteilnehmer in der Folge die
Situation der afrikanischen Migranten in den verschiedenen
europäischen Ländern darstellen. Anhand der daraus resultierenden
Problem- und Fragestellungen soll dann die pastorale Verantwortung
der Kirche diskutiert werden. In einem Schlussdokument wollen die
Tagungs-Teilnehmer Empfehlungen für die europäischen
Bischofskonferenzen zusammenfassen.
Einer der Hauptreferenten bei der Tagung ist der Wiener Weihbischof
Franz Scharl, der in der Erzdiözese Wien für die Seelsorge in den
mehr als 30 anderssprachigen katholischen Kirchengemeinden zuständig
ist. Jeder fünfte Katholik in der österreichischen Hauptstadt ist
Ausländer oder ausländischer Herkunft. Seit 1980 gibt es in Wien eine
große afrikanische Gemeinde. Franz Scharl hat vor seiner Weihe zum
Bischof in seiner Wiener Pfarre die afrikanische katholische Gemeinde
aufgenommen, ihr die Feier der Gottesdienste ermöglicht und sich auch
in sozialen und integrativen Belangen für die Menschen stark gemacht.
Der Leiter der kirchlichen "Kontaktstelle für Weltreligionen" in
Österreich, Msgr. Petrus Bsteh, wird bei der Tagung über die
Situation von afrikanischen Studenten in Europa sprechen. Bsteh war
viele Jahre Rektor des Afro-Asiatischen Instituts (AAI) in Wien, das
seit 1959 Studierenden aus Ländern des "Südens" eine
Studienausbildung in Österreich ermöglicht.
Kirchlicher Fokus auf Migranten in Europa
Die katholische Kirche richtet seit einigen Jahren ihre
Aufmerksamkeit verstärkt auf die Situation der Migranten in Europa.
Dabei geht es sowohl um die Information der christlichen Gemeinden
und Gemeinschaften als auch um Appelle an die öffentliche Meinung und
die verantwortlichen Politiker. Der "Rat der Europäischen
Bischofskonferenzen" (CCEE) organisiert seit 1981 in Zusammenarbeit
mit dem Päpstlichen Rat für Migrantenseelsorge Veranstaltungen auf
europäischer Ebene, um dem Wunsch nach besserer Abstimmung unter den
kirchlichen Verantwortlichen nachzukommen, denen dieser
Seelsorge-Bereich in den einzelnen Ländern anvertraut ist.
Getragen wird diese Arbeit von der CCEE-Kommission "Migration", die
aus einigen Nationaldirektoren für Migration und einem Delegierten
der ComECE besteht. Darüber hinaus gehören ihr als Beobachter
Delegierte des Päpstlichen Rates für Migrantenseelsorge, der "Caritas
Europa" und der "Internationalen katholischen Kommission für
Migration" (ICMC) an.

Mittwoch, 27. August 2008

Ökumenisches Großereignis in Wien unmittelbar vor Weihnachten

Patriarch Aleksij II. kommt zur Weihe der russisch-orthodoxen
Nikolauskathedrale nach umfangreicher Restaurierung nach Wien -
Begegnung mit Kardinal Schönborn und katholischen Bischöfen aus dem
europäischen Raum - Moskauer Patriarch betet in Klosterneuburg vor
dem Salzburger Rupertuskreuz

Wien wird kurz vor Weihnachten Schauplatz eines
ökumenischen Großereignisses sein. Auf Einladung von Kardinal
Christoph Schönborn und des Wiener russischen Bischofs Hilarion
(Alfejew) trifft der Moskauer Patriarch Aleksij II. am 20. Dezember
zu einem viertägigen Aufenthalt in der österreichischen
Bundeshauptstadt ein. Hauptmotiv des Besuches des Patriarchen - er
war zuletzt im Juni 1997 anlässlich der Zweiten Europäischen
Ökumenischen Versammlung (EÖV2) in Österreich - ist die Weihe der in
fast fünfjähriger Arbeit restaurierten Wiener russisch-orthodoxen
Nikolauskathedrale. Sie ist die größte russisch-orthodoxe Kathedrale
im westlichen Ausland. Der Besuch von Aleksij II. hat nicht nur
starke innerkirchliche und ökumenische Azente, sondern sieht auch
politische Begegnungen und musikalische Highlights vor.

Am 20. Dezember ist der Patriarch Gast von Kardinal Schönborn im
Erzbischöflichen Palais. Zum Auftakt wird Aleksij II. im Wiener
Dom-und Diözesanmuseum die Sonderausstellung "Ikonen unter Hammer und
Sichel - Die russisch-orthodoxe Kirche im 20. Jahrhundert" besuchen.
Die Schau, die den Leidensweg der russischen Kirche während der
Jahrzehnte der kommunistischen Verfolgung und Unterdrückung aufzeigt,
wird erstmals in Europa gezeigt.

Den zweiten Abend wird der Moskauer Patriarch mit einem Ausflug nach
Niederösterreich verbinden. Aleksij II. folgt damit einer Einladung
von Generalabt Propst Bernhard Backovsky ins
Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. U.a. wird der Moskauer
Patriarch den berühmten "Verduner Altar" besichtigen und an einem
adventlichen Kirchenkonzert in der Basilika teilnehmen. Aus diesem
Anlass wird das weltberühmte Rupertuskreuz aus Salzburg in die
Klosterneuburger Stiftskirche gebracht. Höchste Repräsentanten der
christlichen Kirchen werden anschließend im 500 Jahre alten
"Binderstadl" des Stiftes zu vertraulichen Gesprächen
zusammentreffen.

Wie Bischof Hilarion im Gespräch mit "Kathpress" sagte, ist es der
ausdrückliche Wunsch des Moskauer Patriarchen, auch mit katholischen
Bischöfen aus dem europäischen Raum zusammenzutreffen. Auf jeden Fall
wird der ungarische Kardinal-Primas Peter Erdö nach Wien kommen. Er
folgt der Einladung in seiner Funktion als Präsident des "Rates der
Europäischen Bischofskonferenzen" (CCEE).

Der Besuch des russischen Patriarchen und seiner offiziellen
Delegation hat auch starke kirchenmusikalische Akzente. Dazu werden
220 Musiker und Sänger aus Moskau eingeflogen; auch die Wiener
Sängerknaben haben ihre Mitwirkung zugesagt. Beim auf vier Stunden
ausgelegten Festgottesdienst mit Kirchweihe am 21. Dezember (Beginn
um 9.30 Uhr) übernimmt der weltberühmte Chor der staatlichen
Trejakov-Galerie in Moskau zusammen mit dem Wiener Chor an der
Kathedrale den musikalischen Part. Am 22. Dezember findet im Großen
Saal des Wiener Konzerthauses (Beginn 19 Uhr) ein großes
Weihnachtskonzert unter Mitwirkung der Wiener Sängerknaben statt. Im
Mittelpunkt steht das 2007 von Bischof Hilarion komponierte
Weihnachtsoratorium. Die Welturaufführung des Oratoriums hatte im
Vorjahr im (katholischen) National Shrine of the Immaculate
Conception in Washington stattgefunden.

Zum Patriarchenbesuch in Österreich wird auch eine hochrangige
Regierungsdelegation der Russischen Föderation erwartet. Der
russische Staaat hat einen namhaften Betrag für die Restaurierung
geleistet. Wladimir Putin hatte bei seinem Österreich-Besuch - in der
Funktion als Staatspräsident - nicht nur die Kathedrale in der
Jauresgasse besucht, sondern auch den österreichischen Behörden die
staatliche Anerkennung der russisch-orthodoxen Diözese sehr ans Herz
gelegt.

Den Reigen politischer Gespräche wird am 22. Dezember Bundespräsident
Heinz Fischer eröffnen. Er wird den Moskauer Patriarchen in seinen
Amtsräumen empfangen und mit ihm aktuelle Fragen und Probleme
erörtern.

Samstag, 23. August 2008

www.donauinselfest.at: Laufend aktuelle Infos zum Fest

Die Programmhighlights zu Europas größtem Freiluftevent sind
online

Wien - Ein Serviceangebot der Extraklasse bietet die
Homepage des Donauinselfestes unter www.donauinselfest.at. Auf der
offiziellen Homepage zum 25. Donauinselfest finden interessierte
UserInnen immer topaktuelle Informationen zum Programm sowie zu den
Themen Sicherheit, Organisation des Festes, Wien-Infos und
Gewinnspiele mit attraktiven Preisen.

Die Homepage zum Donauinselfest versteht sich aber nicht als reine
Informations- und Serviceplattform, sondern bietet den UserInnen auch
die Möglichkeit für Kommunikation und Entertainment. Nach dem großen
Erfolg in den Vorjahren gibt es auch in diesem Jahr wieder viele
Texte auch in Englischer Sprache, damit es ausländischen Gästen
erleichtert wird alle Informationen rund um das 25. Donauinselfest
abzurufen. Die MacherInnen der Homepage sind ständig bemüht,
interessante Ideen und UserInnen-Anregungen umzusetzen. Im
Vordergrund steht dabei die leichte Navigation auf der Homepage, denn
die BesucherInnen sollen rasch und einfach zu den von ihnen gesuchten
Informationen gelangen.

Die besten Bilder vom Donauinselfest

Auch in diesem Jahr werden wieder mehrere Fotografen der Partypage
www.oe4.com an allen drei Tagen am Gelände des Donauinselfestes
unterwegs sein und die Highlights festhalten. Unter "Fotos" sind
bereits wenige Stunden nach Beginn des Donauinselfestes laufend
aktualisierte Bilder vom Geschehen auf der Insel zu finden.

Große Online-Community

Die Donauinselfest-Online-Community bietet neben viel Spaß und
Unterhaltung auch die Möglichkeit sich mit Donauinselfest-Fans aus
aller Welt zu vernetzen. Nach der Registrierung hat das
Community-Mitglied die Möglichkeit, ein persönliches Profil mit Daten
zur eigenen Person, Interessen und Hobbys zu erstellen. Auch ein
eigenes Gästebuch und ein Fotoalbum stehen zur Verfügung. Auf diese
Weise können die UserInnen alte Bekannte wiederfinden, neue
Bekanntschaften schließen und Dank der Messaging-Funktion sofort mit
dem Gegenüber in Kontakt treten.

Viele Gewinnspiele

Freitag, 25. April 2008

Natascha Kampusch in NEWS: "Meine Enttäuschung über die Behörden ist noch gesteigert worden."

Natascha Kampusch nimmt im NEWS-Interview erstmals zu den neuen Gerüchten in ihrem Fall Stellung.

In einem Interview in der neuen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS nimmt Natascha Kampusch erstmals zu den rund um ihren Fall jüngst aufgetauchten Gerüchten Stellung. Im Zuge der Aufarbeitung der Ermittlungen durch den U-Ausschuss im Parlament waren bisher geheime Details aus den Akten an die Öffentlichkeit gekommen. Schon ihr bisheriges Vertrauen in die Arbeit der Behörden, so Natascha in NEWS, sei "ohnedies nicht mehr groß gewesen." Aber:
"Dass die Enttäuschung noch gesteigert werden kann, habe ich wirklich nicht erwartet." Dazu, dass sie selbst seinerzeit "lückenlose Aufklärung" über ihren Fall verlangt hatte, meint Kampusch: "Das war keinesfalls als Aufforderung an Hobbykriminalisten in den Medien zu verstehen, auf illegalem Weg beschafftes Material spekulativ zu interpretieren."

Über mögliche Pläne, Österreich zu verlassen sagt sie in NEWS:
"Ich lebe sehr gern in Wien, aber es wird mir derzeit nicht leicht gemacht."

Zu den Storys, die ihren Peiniger nun zum totalen Monster stempeln, sagt Kampusch in NEWS-Interview abschließend: "Wem sollte das nützen? Es bestehen ja keine Zweifel an seiner Täterschaft und er hat sich ja auch selbst gerichtet…"

Donnerstag, 27. März 2008

Leitet Millionenshowgewinnerin El Awadalla zum Terror an?

Wien - Das könne man einem Buch von Awadalla entnehmen, fürchtet sich FPÖ-Abgeordneter Dr. Martin Graf in einer parlamentarischen Anfrage an den Bundeskanzler.

"Die 'wienerinnen' sind fiktive Figuren, die in 23 Kurzgeschichten beschrieben werden, soweit hat die FPÖ das Buch verstanden", stellt Autorin Awadalla fest. Dann folgt allerdings die wüste Anschuldigung der FPÖ, Awadalla hätte zu Attentaten auf das Parlament aufgerufen.

"Damit hat Graf bewiesen, dass er die Geschichte entweder gar nicht gelesen oder einfach nicht verstanden hat" ist Awadalla enttäuscht.

Awadalla, seit 2001 Präsidentin der Österreichischen DialektautorInnen:" Ich habe weder zu Terrorakten aufgerufen, noch solche gutgeheißen!". Sie hat schlicht, von der These ausgehend, dass alte Frauen entweder nicht gesehen oder nicht ernst genommen werden, eine Situation konstruiert, die anknüpfend an die aktuelle Terrorhysterie darstellt, wie weit die gesellschaftliche Unsichtbarkeit führen kann.

Besonders skurril wird die Anfrage, wo sie Awadalla implizit das Recht auf Literaturföderung abspricht, da sie ja in der Millionenshow eine Million Euro gewonnen habe. Damit kommt aber auch zutage, dass die FPÖ wenig Ahnung von der Literaturförderung hat. "Denn nicht die Autorin, sondern der Sisyphus-Verlag, der das Buch herausgegeben hat, hat eine kleine Druckkostenförderung bekommen", stellt die Autorin klar (Euro 900 - nachzulesen im Kunstbericht 2006).

"Im Übrigen hat die FPÖ vom Erscheinen des Buches bis zur Anfrage rund eineinhalb Jahre gebraucht und diese am dritten Jahrestag der zitierten 'Millionenshow' eingebracht", bemerkt Awadalla. Dabei wurde, trotz eineinhalbjähriger Lektüre, übersehen, dass die Attentäterin eine kleine 82jährige Pensionistin ist. El Awadalla fühlt sich in eine Reihe gestellt mit jenen, von der FPÖ schon 1995 per Großplakat angepatzten KünstlerInnen, darunter Elfriede Jelinek, Peter Turrini, Claus Peymann etc. und sieht ein Aufwärmen des haiderschen Kulturkampfes der 90er Jahre.

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Musik im Dom

Immer wieder finden im Stephansdom Messen und Veranstaltungen statt. Bei großartiger Akkustik und faszinierendem Ambiente jedenfalls einmal einen Besuch wert!

Zum Einstimmen vier Vorschläge zu Weihnachtsmusik, Oratorien und Adventsmusik.




Weihnachts-Oratorium

Preis: EUR 17,95




Weihnachts-Oratorium (Gesamtaufnahme)

Preis: EUR 14,97




Weihnachts-Oratorium (Gesamtaufnahme)

Preis: EUR 18,97




Macht hoch die Tür (Adventsmusik aus alter und neuer Zeit)

Preis: EUR 5,45

Mehr Auswahl im Klassikshop von OAN.

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Tag der offenen Tür bei den Wiener Sängerknaben

Wiener Sängerknaben gastfreundlich

Am Freitag, 19.Oktober, Von 15:00 bis 18:00, Uhr können Kinder zwischen drei und zehn Jahren die traditionsreichen Wiener Sängerknaben (2., Augartenpalais/Obere Augartenstraße 1c) "beschnuppern". Der Bereich der Chorausbildung sowie Kindergarten, Volksschule und Gymnasium stehen ihnen am Freitag, 19. Oktober offen.

Das Singspiel "Des Kaisers neue Kleider" steht am Beginn des durchgehenden Programms. Spezialführungen geben Einblick in das tägliche Leben der Wiener Sängerknaben. Mitarbeiter aller Bereiche stehen für Auskünfte gerne zur Verfügung. Die Burschen und Mädchen erwarten abwechslungsreiche Aktionen wie mehrere Spielstationen und eine Hüpfburg. Sie bekommen Erfrischungen und ein Erinnerungsgeschenk; einen Wiener Sängerknaben-Rucksack vollgepackt mit Überraschungen.
Näheres zu den Wiener Sängerknaben
Die Wiener Sängerknaben sind einer der ältesten Knabenchöre, die nicht an eine Kirche oder an ein College gebunden sind. Ihre Wurzeln reichen in das 15. Jahrhundert zurück. Sie gehörten zur Hofkapelle Maximilian I., des Kaisers des Heiligen römischen Reiches deutscher Nation.

Zu den Aufgaben der Wiener Sängerknaben heute gehören die Gottesdienste in der Hofburgkapelle, offizielle Auftritte bei Staatsanlässen, Konzerte in Wien, Auftritte in der Wiener Staatsoper und Volksoper sowie die Konzertreisen: Jeder der vier Chöre verbringt etwa elf Wochen des Schuljahres auf Tournee. Jeder Sängerknabe tritt rund 80 Mal im Jahr auf, das sind zwischen einem und drei Auftritten in der Woche.

Weitere Infos auch unter www.wsk.at/

Klassik Tipps

klassik.oan.at

Dienstag, 25. September 2007

Beethovens "Missa Solemnis" im Stephansdom

Schöne Aufführung im Stephan

Am Freitag, 28. September, wird Beethovens "Missa Solemnis" im Stephansdom aufgeführt. Ludwig van Beethoven komponierte die Messe "Missa Solemnis" zwischen 1817 und 1823. Sie gilt als eine der bedeutendsten Werke Beethovens und zählt zu den berühmtesten Messen der abendländischen Musik.


Unter der Leitung von Walter Kobéra, musikalischer Leiter und Intendant der "Neuen Oper Wien", bringen das amadeus ensemble wien, der Chor der Stadt Bratislava sowie die Solisten Donna Ellen, Anna Clare Hauf, Alexander Kaimbacher und Klemens Sander das Werk zur Aufführung.

Das Konzert beginnt um 20:30 Uhr. Die Karten kosten jeweils 20 Euro. Der Reinerlös des Konzerts kommt dem Verein "Rettet den Stephansdom" für Restaurierungsarbeiten zugute.

Nähere Infos auch im Internet unter www.stephansdom.at/

klassische Musik

Donnerstag, 9. August 2007

Wien - Mit "blizznet" in die Breitband-Zukunft

Breitband-Basisnetz von Wien Energie mit 1.400 Kilometern
bereits aufgebaut - Bis 2009 werden 50.000 Haushalte erreicht =

"Wir haben in den letzten Jahren erhebliche Vorleistungen
erbracht, damit Wien Energie eines der modernsten
Breitband-Glasfaser-Basisnetze Europas aufbauen und Erfahrungen zur
Technologie und Akzeptanz bei den KonsumentInnen in mehreren
Pilotprojekten wie zum Beispiel am Leberberg sammeln kann. Jetzt
kommen wir in die zweite Phase in der wir massiv die EndkundInnen
anschließen wollen. Unter der Marke "blizznet" sollen bis 2009 rund
50.000 Haushalte den Anschluss in das Breitbandnetz erhalten. Dafür
investieren wir insgesamt rund 10 Millionen Euro", so Stadträtin Brauner.

Das Extrabreitbandnetz der Wien Energie hat derzeit eine
Gesamtlänge von rund 1.400 km, das entspricht in etwa der Entfernung
von Wien nach Barcelona. Das heißt, rund 20 Prozent der Wiener
Haushalte sind somit bereits in Reichweite. Zusätzlich wurden bereits
2.200 km vorbereitete Leerrohre verlegt, in die entsprechende
Glasfaserkabel nur mehr eingezogen werden müssen. Wien Energie
betreibt damit bereits heute das größte Glasfasernetz in Wien.

Bei "blizznet" agiert die Wien Energie über das
Tochterunternehmen Wienstrom als Netzanbieter und Netzbetreiber. "Das
heißt, Wien Energie Wienstrom baut und betreibt das Basisnetz und
errichtet die Hausanschlüsse. Wienstrom nutzt auch die bestehende
Infrastruktur von Wien Energie Fernwärme und den Wiener Linien,
während in anderen Städten diese Infrastruktur oft sehr
kostenintensiv durch die damit verbunden Aufgrabungsarbeiten erst neu
geschaffen werden muss", erklärt Dipl.-Ing. Friedrich Pink, Wien
Energie Geschäftsführer und Vorsitzender Geschäftsführer von
Wienstrom.

Hat ein Kunde einen Vertrag abgeschlossen, legt Wienstrom als
Netzbetreiber vom Basisnetz aus die Glasfaserleitung bis in die
Wohnung und schließt eine sogenannte "blizznet"-Box beim Kunden an.
Damit sind die Leistungen von "blizznet" abrufbar. Wienstrom geht
davon aus, dass etwa 20 Prozent der 50.000 Haushalte, die an
"blizznet" angeschlossen werden, dieses Angebot dann auch nutzen und
Verträge abschließen.

"blizznet" ist für alle Provider offen - Telekom Austria und
andere Provider bereits als Partner gewonnen

Das Netz selbst ist als Open Access-Netz konzipiert. Das
bedeutet, dass das Extrabreitbandnetz allen Serviceprovidern
diskriminierungsfrei und ohne Monopolbildung zur Verfügung steht. Die
Open-Access-Partner (Provider) gewährleisten, dass über diese
Plattform die vielfältigsten Services und Dienstleistungen, wie zum
Beispiel Internet, Telefonie oder TV angeboten werden. Die
EndkundInnen können so ihr gewünschtes Dienstleistungsunternehmen
frei wählen und sind nicht mehr an einzelne Anbieter gebunden. "Als
Open Access Partner konnten bereits die Telekom Austria, und die
Provider Neotel und Conova gewonnen werden. Wir streben darüber
hinaus die Zusammenarbeit mit möglichst vielen Partnern an und
verhandeln schon mit weiteren Interessenten", so Pink weiter.

Nachfrage nach Breitband-Glasfasernetzen steigt enorm

Eine DVD in knapp 7 Minuten herunterladen. Hochauflösendes
Fernsehen in HDTV-Qualität über den PC oder Laptop. Die umfangreiche
mp3- oder Fotosammlung problemlos online verwalten. Oder große
Datenmengen in kürzester Zeit versenden. All das sind Anwendungen,
für die leistungsstarke und extraschnelle Übertragungswege benötigt
werden. Die Nachfrage steigt rasant. Dieser Trend wird sich in den
nächsten Jahren - das zeigen so gut wie alle Prognosen der
Telekommunikationsunternehmen - weiter massiv verstärken "Mit dem
Breitband-Glasfasernetz verfügt Wien über eines der modernsten Netze
in ganz Europa. Denn Breitband ist nicht Breitband. Die
Glasfasertechnologie ist mit Abstand das leistungsstärkste und
schnellste System", so Bereichsleiter Hofrat Fred Vavrousek,
Breitband-Koordinator der Stadt Wien.

Einer der Hauptgründe für die enorme Nachfrage liegt im Bereich
der audiovisuellen Medien, die derzeit einem einschneidenden
Strukturwandel unterliegen. "Das bisher dominante Unterhaltungsmedium
"Fernsehen" hat durch Videoportale wie "YouTube", Spielfilmportale von
Telekomunternehmen, "VIDEO on demand"-Angeboten und nicht zuletzt
durch die steigenden podcast-Angebote privater Anbieter bereits
vielfältige Konkurrenz erhalten und verliert damit sein quasi-Monopol
auf Unterhaltung. Herkömmliche Netze und alle Angebote, die heute in
Österreich unter dem Titel "Breitband" laufen, werden in absehbarer
Zeit nicht mehr in der Lage sein, die immer größer werdenden
Datenmengen zu transportieren", so Vavrousek weiter.

Auch der weltweite Einsatz von Glasfasertechnologie boomt. Das
zeigen internationale Vergleiche. Vor allem in Asien sowie in den USA
schreitet der Glasfaserausbau rasant voran. In Japan nutzen mit 7,1
Millionen KundInnen bereits fast so viele Menschen diese Technologie
wie Österreich EinwohnerInnen hat. In den Vereinigten Staaten schloss
die Firma Verizon 4 Millionen Haushalte an ein Glasfasernetz an -
Tendenz steigend. EU-weit haben die skandinavischen Länder die Nase
vorn. Beispielsweise betreibt Schweden ein offenes Netz mit 30
Providern und über 100 angebotenen Services, aus denen KundInnen ihre
persönlichen Produkte wählen können. Rund um den Globus investieren
Staaten in den nächsten Jahrzehnten Milliarden Euro in den Ausbau
ihrer Glasfasernetze.

Wie stark die Nachfrage nach leistungsstarken und extraschnellen
Netzen ist, zeigt zum Beispiel auch das Wachstum der VIDEO-Plattform
"YouTube". Allein von Jänner bis Mai 2007 stieg die Anzahl der Nutzer
um 70 Prozent. Damit ist das Portal bereits für 10 Prozent des
gesamten Internet Datenverkehrs verantwortlich.

Freitag, 3. August 2007

Film Festival auf dem Rathausplatz vom 4. bis 10. August

Wien - Das Film Festival auf dem Wiener Rathausplatz
bietet vom 4. bis 10. August folgendes Programm:

o Samstag, 4. August:
Luzern Festival Orchester:
Galakonzert 2005
o Sonntag, 5. August:
Compagnia Aterballetto: Romeo und Julia
Tanz
o Montag, 6. August:
Bruckner: Synphonie Nr. 5 B-Dur
Konzert
o Dienstag, 7. August:
Till Brönner - Eine Nacht in Berlin
Jazz
o Mittwoch, 8. August:
Nederlands Danz Theater: Bella Figura, Sleepless, Birth-Day
Tanz
o Donnerstag, 9. August:
Giuseppe Verdi: Rigoletto
Oper
o Freitag, 10. August:
Das Waldbühnen-Konzert: Placido Domingo, Anna Netrebko,
Rolando Villazon

Die Filme beginnen bei Einbruch der Dämmerung. Der Eintritt ist
frei.

Programmänderungen vorbehalten. Unter der Telefonnummer
4000/8100 informiert ein Tonbanddienst über das jeweilige
Abendprogramm. Eine Programmübersicht gib es unter der
Internetadresse: www.wien-event.at/ .